Der Podcast wurde als Prüfungsleistung zur Geschichte der Sozialen Arbeit im Rahmen des Bachelor-Studiums an der Evangelischen Hochschule Berlin entwickelt. Er dokumentiert zwei Tage eines inklusiven Workshops zum Thema „Aktion T4“, in welcher erstmals die systematische Vernichtung von durch die Nationalsozialist*innen so bezeichnetem „lebensunwertem“ Leben erprobt wurde.

Sandra Merseburger beschäftigt sich mit der Herangehensweise der Sozialarbeiter*innen an die Workshopleitung. Sie untersucht, wie sie -im Sinne inklusiver Bildungsarbeit- die Herausforderung der Vermittlung der historischen Fakten an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angehen. Zudem widmet sie sich der Frage, wie sich die Haltung in der Arbeit mit dieser Adressat*innengruppe seit der NS-Zeit und infolgedessen verändert hat. 

Bildunterschrifft: Inklusive Führung im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“,  Copyright David Permantier. 

Unterteilung in Kapitel: 

  1. Einführung ab 00:00
  2. Inklusive Didaktik: ab 02:47 „Mich als angehende Sozialarbeiterin…“
  3. Umsetzung sozialarbeiterischer Leitbilder : ab 11:27 „In der Herangehensweise…“
  4. die Tandemführung- ein partizipatives museumspädagogisches Format: ab 22:37 /ab „Der Wertewandel…“
  5. die Entwicklung vom „Fürsorgewesen“ der NS- Zeit zur teilhabeorientierten Begleitung der Sozialen Arbeit heute: ab 27:06 „Auch die Soziale Arbeit…)